Darum geht es
Erste Anlaufstelle ist in Deutschland meist die Hausarztpraxis. Sie behandelt dich selbst oder überweist dich zu einer Fachärztin oder einem Facharzt.
- Such dir eine Hausarztpraxis in deiner Nähe, am besten bevor du krank wirst.
- Für viele Facharzttermine ist eine Überweisung üblich.
- Termine vereinbarst du meist telefonisch oder online.
Was du mitbringst
Ohne Versichertenkarte kann die Praxis dich zwar behandeln, verlangt aber oft eine Bestätigung deiner Krankenkasse.
- Elektronische Gesundheitskarte deiner Krankenkasse
- Ausweis oder Pass
- Liste deiner Medikamente und frühere Befunde, wenn vorhanden
Praxis finden
Über die offizielle Arztsuche findest du Praxen in deiner Nähe.
- Frage in der Praxis nach, ob sie neue Patientinnen und Patienten aufnimmt.
- Manche Praxen sprechen Bosnisch, Kroatisch, Serbisch oder Mazedonisch.
- Wenn du unsicher bist, nimm jemanden zum Übersetzen mit.
Außerhalb der Sprechzeiten
Nicht jede Beschwerde ist ein Notfall. Wichtig ist, die richtige Nummer zu wählen.
- 112: Lebensgefahr, zum Beispiel starke Brustschmerzen, Atemnot oder ein schwerer Unfall.
- 116117: ärztlicher Bereitschaftsdienst abends, am Wochenende und an Feiertagen.
- Die Notaufnahme im Krankenhaus ist für echte Notfälle da, nicht für normale Termine.
Konkrete Schritte
- Hausarztpraxis in der Nähe suchen.
- Anrufen und Termin vereinbaren.
- Gesundheitskarte und Ausweis mitnehmen.
- Außerhalb der Sprechzeiten 116117 anrufen, im Notfall 112.
Das ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung. Prüfe die Angaben bei der offiziellen Quelle.
Dein persönlicher Deutschland-Plan
Beantworte ein paar kurze Fragen und du siehst, welche Schritte für dich wirklich wichtig sind – in deiner Reihenfolge.